Frankfurt Racer – Der fliegende Volkswagen-Porsche

Porsches sind seine Leidenschaft und wenn der 35-jährige Chris Runge heute auf den Beginn seiner jüngsten Karriere zurückblickt, erscheint alles wie eine Fügung des Schicksals. Der Amerikaner aus Minnesota war nach South Dakota gereist, um den Porsche 912 Baujahr 1967 eines verstorbenen älteren Herrn ins Visier zu nehmen. Als die Witwe die Garage öffnete entdeckte er einen Schatz, der sein Leben verändern sollte.
Rollenstreckmaschine, Hämmer in allen Varianten, Blech, Drehmaschinen – Handwerkszeug zur Herstellung von Karosserien. Der Funke sprang über und Chris Runge eignete sich selbst die Fähigkeit an aus Blech- und Aluplatten rund Kurven und Formen zu schaffen. Heute fertigt er Traumwagen mit Retro-Design. In seinem Team steckt inzwischen auch das Wissen zweier Motor-Veteranen Tom Bruch und Chuck Beck. Bruch hatte in den 1960ern bei Volkswagen sein Handwerk gelernt und gilt als VW-Motoren-Spezialist. Beck hat mit einem Repertoire von mehr als 3000 gebauten Replikas viel an Erfahrung zu bieten.
Nachdem Runge’s Frankfurt Flyer für Furore gesorgt hatte, tritt der junge Mann nun mit seinem nächsten Gefährt an: der FF3003. Das ist die dritte Generation des Frankfurt Flyer ist auf einem Stahl Gitterrohr-Rahmen mit Torsionsfederung vorne und einer Pendelachse hinten ausgestattet.
Den Motor hat Landgeschwindigkeits-Rekordhalter und VW-Spezialist Tom Bruch aus einem 1958 VW 36 HP übernommen, mit einer modifizierten ausgewogenen Kubelwelle aus dem Porsche 912 um den Hub von 64mm auf 74mm zu erhöhen. Das Rennwagen-Feeling mit historischem Anspruch und persönlich kreierter Karosserie gibt’s ab 95.000 US-Dollar.