BMW Scrambler mit Komplettumbau

Im malerischen Monza wurde er zum ersten Mal der Öffentlichkeit präsentiert: Der von Customizer Jens vom Brauck umgebaute BMW R nineT Scrambler. Vom 19. bis 21. Mai fand dort das Cafe Racer Festival „The Reunion“ statt – der perfekte Rahmen für die neue Arbeit von JvB-moto, dem „Büro“ des Motorraddesigners. Für BMW Motorrad war es die erste Zusammenarbeit mit Jens vom Brauck, der in Köln-Mühlheim arbeitet und häufig mit vielbeachteten, preisgekrönten Umbauten in Erscheinung getreten ist.

Mit der umgebauten R nineT Scrambler feierte BMW Motorrad aber nicht nur Premiere eines Unikats, sondern auch einen der ersten kompletten Umbauten eines Scramblers überhaupt: Zum ersten Mal wurde ein Scrambler nicht nur neu lackiert und um ein paar Anbauteile erweitert, sondern völlig verändert.
Jens vom Braucks R nineT präsentierte sich als ein Mix aus funktionalem Design und Oldschool-Style: eine Portion Land-Rover-Spirit mit Unimog- Reminiszenzen und einem leichten Bobber-Beigeschmack. Insgesamt macht das Bike nun einen schmaleren Eindruck, dafür kommt der große Motor besonders gut zur Geltung.

Um den Scrambler genau seinen Vorstellungen entsprechend zu customizen, hat Jens vom Brauck volle acht Monate lang überlegt, gezeichnet und geschraubt. „Die größte Herausforderung war der Tank“, erklärt vom Brauck, „er ist viel schmaler und sechs Zentimeter kürzer, als das Original. Das verändert das Fahrgefühl völlig, weil der Fahrer viel weiter vorne sitzt.“

Dem Ergebnis sieht man die Begeisterung seines Schöpfers förmlich an: Der Scrambler ist eine kreative Meisterleistung, an der einfach alles stimmt – und die durch Reduktion mit den Erwartungen an einen robusten Scrambler bricht.

Nach der „Reunion“ wird das Bike auf weiteren Veranstaltungen wie zum Beispiel den BMW Motorrad Days (7.- 9.7.), Pure & Crafted (26.- 27.8.) und Glemseck
(1.- 3.9.) zu sehen sein.