Auto schauen mitten in der Stadt

Mit gigantischen Besucher-Zahlen brüstet man sich nicht in London, wo am 7. und 8. Juni der London City Concours stattfand. Im Herzen der Metropole kamen am ersten Tag rund 1.000 Besucher in den Genuss des Anblicks der erlesenen Automobile auf dem Gelände der Honourable Artillery Company. Rund 110 ausgewählte Classic und Performance Fahrzeuge vom 1903 Daimler 14hp Tonneau Tourer bis zum Aston Martin Vulcan ließen die Herzen der Besucher höher schlagen. Das Herzstück des Events war die Ausstellung „Evolution der Supercars“, beginnend mit einem 1954 Mercedes-Benz 300 SL Flügeltürer führte das Display durch die Zeit der Keilformen in den 1980ern mit dem Ferrari 288 GTO und endete bei den heutigen Supercars wie dem Pagani Huarya und dem Aston Martin Vulcan.

Freund besonders alter Klassiker konnten sich an der Ausstellung „Pioneering Spirit“ erfreuen und auch die Würdigung der Sportwagen unter dem Motto „The Joy oft he Road“ mit einem Ferrari 212 Inter Vignale und einem Maserati 3500 GTI Vignale Spyder fand große Anhängerschaft. Eine Reihe von Rennwagen – auch ein Jaguar D-Type vom 1957 Le Mans 24 Stunden Rennen war dabei – stellte das Feld „Built for Speed“ dar. Amerikanische Fahrzeuge, Automobile Marke Eigenbau und auch eine Reihe von Motorrädern ergänzten das Feld. Am Ende des Tages wurden zwei Auszeichnungen verliehen: Als „bester Supercar“ wurde ein Porsche 911 ausgezeichnet. Den Preis für den schönsten Oldtimer verlieh das Magazin Octane an einen Frazer Nash BMW 328. Andrew Evans, Direktor des City Concours: „Es war ein fantastischer erster Tag mit Weltklasse-Autos auf dem Display und mehr als tausend Besuchern. Für uns und für alle unsere großzügigen Partner ist der City Concours ein großer Erfolg.“

www.cityconcours.co.uk