Aston Martin Valkyrie Hypercar

Seit der Vorstellung des Aston Martin Valkyrie Hypercar im Juli 2016 arbeiten Aston Martin, Red Bull Advanced Technologies und Projektpartner AF Racing intensiv daran, die Aerodynamik, das Body Styling und die Cockpitausstattung des Valkyrie voranzutreiben.

Die Tropfen-Form der Cockpit-Oberfläche und die untere Röhren-Kontur passen sich dem Raum an, der zwischen den riesigen Venturi-Tunneln, die durch beide Seiten des Cockpit-Bodens verlaufen, entsteht. Die Tunnel ziehen enorme Luftmengen unter den Wagen, um den hinteren Diffusor zu füttern und sind der Schlüssel, um außergewöhnlichen Downforce zu erzeugen, während die Karosserie frei von zusätzlichen aerodynamischen Gimmicks ist, die die Reinheit des Stylings verderben würden.

Um den Platz im Innenraum zu maximieren, werden die Sitze direkt an die Wanne montiert, wobei die Insassen eine zurückgelegte „feet-up“ -Position einnehmen, die an die heutigen Formel-1- und Le Mans-Prototypen erinnert. So sitzen Fahrer und Beifahrer extrem sicher.

Das Team von Aston Martin Design war bestrebt, Ablenkungen auf ein Minimum zu reduzieren, damit sich Fahrer auf die Straße konzentrieren kann. Deswegen befinden sich alle Schalter am Lenkrad und alle Anzeigen auf einem einzigen OLED-Display. Das Lenkrad ist abnehmbar, um sowohl das Einsteigen als auch das Aussteigen zu erleichtern und dient als zusätzliche Sicherheitseinrichtung.

Während die Essenz des ursprünglichen Aston Martin Valkyrie Außendesigns unverändert bleibt, hat das Streben von Designer Adrian Newey nach Downforce und aerodynamischer Effizienz viele Detailänderungen an der Karosserie erfordert.

Aerodynamik und Downforce stehen im Focus, aber Aston Martin Valkyrie bietet weitere schöne Details. Einige der auffälligsten sind die Scheinwerfer, inspiriert von der reinen Funktionalität derer eines Formel-1-Autos. Die Designer von Aston Martin haben sie auf das Wesentliche reduziert. Mit den Auf- und Abblendlichtern, die an einem ausgesetzten, eloxierten Aluminiumrahmen befestigt sind, sind die Scheinwerfereinheiten nicht nur formschön, sondern auch 30-40 Prozent leichter als die leichtesten Serienscheinwerfer für Aston Martin.

Der gleiche Ansatz galt für den Aston Martin ‚Flügel‘ an der Front. Das normale Markenlogo war zu schwer und ein einfacher Aufkleber wäre sich nicht für ein Auto der Qualität und Natur des Aston Martin Valkyrie geeignet. Das Aston Martin Design Team verwendete nun ein chemisch geätztes Aluminium-Abzeichen, das nur 70 Mikrometer dick ist. Das ist 30 Prozent dünner als ein menschliches Haar, und bemerkenswert 99,4 Prozent leichter als die regulären Emaille–AM-Logos.

Weitere Innovationen von Details sind auf der Rückseite des Fahrzeugs zu sehen – mit der zentralen obereb Bremsleuchte (CHMSL). Das Licht ist nur 5,5 mm breit und 9,5 mm hoch. Beleuchtet durch eine rote LED ist es das weltweit kleinste CHMSL und Beweis dafür, wie jedes Element des Aston Martin Valkyrie auf Vermeidung von unnötigem Gewicht und Widerstand geprüft wird.