3D gedruckte Shelby Cobra

Auf der Detroit Automobilshow gab es im Januar eine absolute Neuheit zu bestaunen: eine die Shelby Cobra aus dem 3D Drucker. Nein, es handelt sich nicht um einen Versuch, Replikas noch schneller zu produzieren, vielmehr wollte das Oak Ridge National Laboratory mit diesem Experiment beweisen, dass Energie absorbierende Strukturen im Automobilbau in der Zukunft auch aus dem 3D Drucker kommen können. Man wählte die Shelby Cobra, weil dieses Fahrzeug für einen Strukturtest sehr gut geeignet ist. Für die Schnelligkeit muss sie sehr leicht und stabil gebaut sein. 20 Prozent der Rahmenstruktur wurde noch mit Carbon Faser verstärkt.

 

Auch die gesamte Außenhaut der Cobra stammt aus dem 3D Drucker und wurde entsprechend bearbeitet, damit eine Hochglanzlackierung möglich war. Die Shelby Cobra ist straßentauglich und soll beweisen, dass hier die Zukunft des automobilen Prototypenbaus liegt. Wo früher Clay-Modelle für die Designer unerlässlich waren, können heute komplette funktionsfähige Prototypen gebaut werden. Ein weiterer Vorteil liegt im wesentlich geringeren Energieverbrauch, so der verantwortliche Projektleiter des Oak Ridge National Laboratory. Der Energieaufwand zur Produktion eines solchen 3d Modells, liegt weit unter dem Energieaufwand eines Prototypen im herkömmlichen Verfahren.