London Classic Car Show 2018

Die diesjährige Oldtimer-Show in London feierte auf spektakuläre Art und Weise mit der Rennlegende Nigel Mansell, mit dem vier Tage Retro-Spektakel zum Abschluss gebracht wurde.

Der Formel-1-Weltmeister von 1992 begeisterte die Zuschauer am Sonntag mit einigen beeindruckenden Fahrpräsentationen auf der zentralen Grand Avenue, einer einzigartigen knapp 400 Meter langen Fahrspur, die durch das Zentrum der Ausstellungshalle führt. Mansell kündigte seine Ankunft bei der wichtigsten Oldtimer-Veranstaltung der Hauptstadt mit durchdrehenden Reifen hinter dem Steuer eines Eagle Speedsters, der eindeutig durch den Jaguar E-Type inspiriert wurde.

Später am Tag, kehrte er zurück, um einen scharlachroten Ferrari 246 Dino F1 Frontmotor-F1-Boliden aus den späten fünfziger Jahren und den 1993 Benetton-Ford B193 zu fahren, der seinerzeits vom Erzrivalen Michael Schumacher gefahren wurde. Mansell wurde auch wieder mit einigen Fahrzeugen zusammengebracht, die er während seiner Rennkarriere fuhr. Ein großer Bildschirm zeigte den 1977er Crosslé 32F, den Junior-Einsitzer, in dem er erstmals in der Formel Ford fuhr, aber auch seinen Titelgewinner Williams-Renault FW14.

Am Samstag, vierundzwanzig Stunden vor Mansells Auftritt, war Phillip Glenister an der Reihe. „Glenister“, der in der sehr beliebten Fernsehserie „Ashes to Ashes“ für DCI Gene Hunt als „fire up the quattro“ bekannt ist, hat eine Galerie mit berühmten „Getaway Cars“ (Fluchtwagen) und eine weitere herausragende Ausstellung der glamourösen Show kuratiert.

Mit so vielen Attraktionen, war es nicht verwunderlich, dass die diesjährige London Classic Car Show die Massen heranzog und weiterhin die spektakuläre Retro-Feier sich als die wichtigste Messe für Automobilkultur und Nostalgie der Hauptstadt etablierte.

Die diesjährige vergrößerte Showstrecke baute auf den bemerkenswerten Erfolgen der letzten drei Messen auf und zog an allen vier Tagen zahlreiche Besucher an.

Insgesamt bestaunten mehr als 38.500 Besucher die fast 700 Oldtimer der ganzen Welt, die auf dem ExCeL London Messegelände ausgestellt waren. Mit einem geschätzten Gesamtwert von mehr als £ 300 Millionen waren über Scheunenfunden, laufenden Restaurationen bis hin zu einzigartigen Konzept Fahrezeugen, Concours-Gewinnern und reinrassigen, meisterhaften Rennwagen, alles zu sehen.

Funkelnde Messestände von unabhängigen Anbietern sorgten dafür, dass alle großen Marken vertreten waren. Zu sehen waren AC, Alfa Romeo, Alvis, Aston Martin, Bentley, Bugatti, Corvette, Jaguar, Lotus, Mercedes, MG, Lamborghini Porsche, Rolls Royce und TVR, aber auch viele weniger bekannte Marken, die von den Besuchern mit Begeisterung bestaunt wurden. Einige bemerkenswerte moderne Klassiker waren auch echte Hingucker. Gekrönt von einem McLaren P1 Hypercar und dem erstaunlichen neuen 200 mph plus Lister Storm, der seine weltweite Premiere am Eröffnungstag auf der Messe hatte.

Das diesjährige Sonderthema war eine auffällige Ansammlung von Straßen- und Rennwagen die ins Rampenlicht gerückt wurden., Sie stechen aufgrund ihres einzigartigen Designs und oft auch ihren außergewöhnlichen Leistungsgeschichte und Mystik in der Automobilgeschichte hervor. Wieder einmal begeisterte die Grand Avenue die Besucher und erlaubte ihnen, einige ihrer Lieblingsklassiker in Aktion zu sehen und zu hören.

Eine weitere beliebte Attraktion war der Car Club Square – eine Halle, die den populäreren und erschwinglichen Klassikern gewidmet ist und in der Besuchern die Möglichkeit haben, mit Experten und Enthusiasten zu sprechen.