Hampton Court Palace

Der Concours of Elegance feierte ein weiteres Wochenende mit motorisierter Royalty, bei dem weit über 10.000 Autofans und rund 1.000 unglaubliche Autos in den spektakulären Gärten des Hampton Court Palace willkommen geheißen wurden. Der Preis Best in Show wurde an den Mercedes-Benz S-Type Barker ‚Boat Tail‘ verliehen, so entschieden sich die Besitzer der Main Concours Cars.

Mehr als sechzig der seltensten Autos der Welt, die um die Ehre des Best in Show und der Pullman Trophy wetteiferten, standen in den spektakulären Fountain Gardens des Hampton Court Palace. Die Qualität der Autos war in diesem Jahr so beeindruckend, dass nur eine Einladung zur Show ein Klassebeweis war. Unter ihnen war der Porsche 917K von Steve McQueen von den Dreharbeiten für Le Mans und der letzte gefertigte Vierzylinder-Ferrari: der 500 TRC.

Der Best-in-Show-Sieger Mercedes-Benz S-Typ Barker ‚Boat Tail‘ basiert auf dem Mercedes S-Type von 1927, einem der leistungsfähigsten Straßenfahrzeuge der Welt in seiner Zeit, entwickelt als das perfekte straßen- und wettkampfkompatible Auto.

Ursprünglich im Besitz des Rennenthusiasten und Mitbegründers des britischen Racing Driver Club, Earl Howe, wurde dieser „Boat Tail“ mit einer revolutionären Karosserie ausgestattet, die eine leichte und aerodynamische Hülle mit einzigartigen, von den englischen Coachbuildern Barker entworfenen, Aluminium-Seitenleisten aufwies. Im Laufe der Jahre waren die meisten der einzigartigen Spezifikationen von Earl Howe so gut wie verloren gegangen, bis eine kürzliche liebevolle Restaurierung sie zu ihrem früheren Glanz zurückführte.

Beim Concours of Elegance wurden erstmals auch Preise für verschiedene Klassen und Epochen vergeben. Die Sieger der Main Concours entschieden sich erneut für einen frisch restaurierten Lamborghini Miura P400 S in der Klasse nach 1970 und einen Maserati 300S, der von Sir Stirling Moss in den 40er/50er Jahren zum Sieg gefahren wurde.

Der Royal Automobile Club zeichnete Katie Forrest mit dem Spirit of Motoring Award für ihre Leidenschaft und ihr Talent bei der Teilnahme an dem Concours in ihrem 1912 Rolls-Royce Silver Ghost „Taj Mahal“, liebevoll „Nellie“ genannt, aus.

Außerhalb der wichtigsten Concours of Elegance Autos waren am Wochenende fast andere Modelle geparkt, darunter eine Sammlung von Future Classics, angeführt von dem Auto, das schließlich diese Klasse gewann: der einmalige Rolls-Royce Sweptail. An dem Feature nahmen auch der Aston Martin V12 Vantage V600 und der McLaren Senna # 001 teil. Das Harry’s Garage-Display versammelte die schnellsten Supersaloons der Welt, darunter den Lancia Thema 8.32, den Jaguar XE SV PROJECT 8 und den Aston Martin Rapide AMR.

Fast 80 historische Jaguars waren am Samstag im Rennen um die Jaguar Trophy. Angeführt von Jaguar-Guru Phillip Porter entschied eine Jury mit überwältigender Mehrheit, dass das Auto, das sie am liebsten mit nach Hause nehmen würden, ein tadelloser und sehr origineller X120 war.

Am Sonntag kamen mehr als 60 Bentleys in den Gärten an, von Vorkriegs-Grand-Prix-Autos bis zu einigen der neuesten Continental-Modelle von Bentley. Ein Bewertungsteam von Bentley-Experten bewertete sorgfältig jedes einzelne ausgestellte Modell, bevor es entschied, dass die Bentley Trophy pre-1965 einer atemberaubenden S2 Limousine verliehen werden sollte. Die Trophäe post-1965 ging an einen Continental T aus dem Jahr 2000.

Die Award-Gewinner:
Best in Show – Mercedes-Benz S-Type Barker ‘Boat Tail’
Pre-1920s – Isotta Fraschini Tipo A FENG
1930s – Alfa Romeo 8C 2300 Short Chassis Spider
1940s/’50s – Maserati 300s
1960s – Porsche 917K
1970-onwards: Lamborghini Miura
The RAC Club Trophy – Alvis Speed 25 Drophead Coupe
The RAC Spirit of Motoring – Katie Forrest and her 1912 Rolls-Royce Silver Ghost
The Jaguar Trophy – Jaguar XK120
The Bentley Trophy (pre-1965) – Bentley S2 Saloon
The Bentley Trophy (post-1965) – Bentley Continental T
Bridge of Weir British Legends – Morgan 4/4
Future Classics – Rolls-Royce Sweptail