Gruppe-B-Rallye

Die Region rund um den Zeller See in Österreich war in diesem Jahr Schauplatz des Bergrennens für Gruppe-B-Rallyelegenden. Die Startlinie befand sich auf 800m Höhe und die Fahrer mussten mit ihren Rennboliden eine Strecke über 12,5 Kilometer und 1200 Höhenmeter absolvieren. Mit am Start waren in diesem Jahr erstmals drei Gruppe-S-Prototypen, die bei den Zuschauern für große Begeisterung sorgten, denn am Nachmittag vor dem Start standen alle Rennfahrzeuge noch auf dem Hauptplatz in Saalfelden. Es herrschte Volksfeststimmung. Rennboliden von Lancia, Toyota, Audi, Skoda, Vuaxhall und Opel standen nebeneinander und es gab viel Zeit sich mit den Fahrern zu unterhalten. Moderiert wurden die startenden Fahrzeuge von Anneliese Abarth, Rallye-Legende Giuseppe „Beppe“ Volta und Ernst Kopp von Toyota.
Doch das Bergrennen war nur eine der vier Einzeletappen. Die Fahrer mussten noch weitere drei Etappen absolvieren, darunter das Highlight – „The Night of Thunder“, ein Nachtrennen. Rund 8000 Zuschauer sammelten sich entlang der Strecke, um die glühenden Bremsscheiben und feuerspuckenden Endrohre der turbogeladenen Rennfahrzeuge zu bestaunen. Gefeiert wurde 40 Jahre Rallyesport. Rallyefans kamen bei dieser Veranstaltung voll auf ihre Kosten, denn der Veranstalter legte die abgesperrte Strecke so, dass die Zuschauer an fast alle Teilstücke der Strecke sehr gut herankamen.