Nissan BladeGlider


Bereits 2013 hatte Nissan das Konzept des BladeGliders auf den Automobil Messen vorgestellt. Japanische Hersteller sind bekanntlich sehr innovativ was ihre Concept Cars anbelangt, doch meist verschwinden die gezeigten Prototypen und Studien wieder in der Schublade und damit in der Versenkung. Nicht so der Nissan BladeGlider. Diese außergewöhnliche und keilförmige Studie ist im Moment bei den Olympischen Spiele in Brasilien im Einsatz. Einer der beiden Prototypen ist in Rio ausgestellt, der zweite kann zu Testfahrten von Journalisten gebucht werden.
Die britische Firma Williams Advanced Engineering hat das Konzept umgesetzt und zwei elektrisch angetriebene fahrtaugliche Fahrzeuge aufgebaut. An der Hinterachse wirken auf jeder Seite ein 177 PS starker Elektromotor auf die Räder. Damit kann der Keil aus dem Stand in unter vier Sekunden auf 100 km/h beschleunigen und erreicht eine Höchstgeschwindigkeit von rund 190 km/h. Die getrennt angesteuerten Elektromotoren am jeweiligen Hinterrad ermöglichen eine besonders hohe Agilität des Fahrzeugs. Per Knopfdruck kann auch ein Driftmodus zugeschaltet werden.
Das Cockpit des Nissan BladeGlider erinnert ein wenig an ein Flugzeug. Der Fahrer sitzt auf einem Einzelsitz. Die Passagiere hinter dem Fahrer. Dies ist der nach vorne spitz zulaufenden Form geschuldet.
Eventuell entsteht daraus eine Kleinserie.