Jaguar XKSS in Los Angeles

Zwischen 1955 und 1957 waren die Jaguar D-Types in Le Mans sehr erfolgreich. Dennoch stellte man die Kleinserie der D-Types bereits 1955 wieder ein. Übrig blieben im Werk über ein Dutzend Rohkarossen und man beschloss bei Jaguar, aus diesen Straßentaugliche Supersportwagen zu bauen, die Jaguar XK-SS Serie. Diese Serie war vor allem für den US-Markt bestimmt. Man verzichtete auf die markante Heckflosse der D-Types, entfernte die Strebe zwischen Beifahrer und Fahrer und setzte auf der Beifahrerseite noch eine Türe ein. Außerdem fügte man Chromstoßstangen, ein höhere Frontscheibe und ein Stoffdach hinzu und beließ ansonsten die Merkmale des Jaguar D-Types, wie die großen abgedeckten Frontscheinwerfer, die geschwungene aerodynamische Form und die ovale Kühleröffnung.

25 Jaguar XKSS sollten insgesamt gefertigt werden. Doch dazu kam es nicht. Am 12. Februar 1957 gab es im Jaguar Werk einen Brand in der Werkshalle, in der auch die noch nicht umgebauten Jaguar D-Types standen. 270 Fahrzeuge und neun D-Types wurden komplett zerstört. Jaguar erklärte Anfang 2016 bis 2017 diese neun Fahrzeuge des Jaguar XK-SS aufzubauen.

Nun wurde auf der Los Angeles Motor Show das erste Modell dieser Neuaufbauten vorgestellt.