Detroit Autorama

Im Februar 2017 fand in der Automobilstadt Detroit die Autorama statt, eine Show, bei der Custom- und Hot Rod-Konstrukteure zeigen, was sie im letzten Jahr geschaffen haben. Wer hier den begehrten Ridler Award erhalten möchte, der seit 1963 vergeben wird und nach dem Autorama Promoter Don Ridler benannt ist, darf sein Fahrzeug vorher nirgendwo gezeigt haben, nicht einmal entsprechende Renderings oder Skizzen.

Den Sieg nahm in diesem Jahr der „Renaissance Roadster“ von Nancy und Buddy Jordan von Portland/Oregon mit nach Hause. Ein 1933er Ford wurde komplett neu entworfen und von Grund auf neu gebaut. Die Karosserie aus Aluminium wurde bei Steve´s Auto-Restoration angefertigt und auf das alte überholte Chassis aufgesetzt. Alle Bauteile sind Einzelanfertigungen, sogar die Felgen.

Die Detroit Autrama Show hat echte Tradition. Seit 65 Jahren trifft sich die Custom Car und Hot Rod Szene auf dieser Show und zeigt ihre Exponate. Während in Silicon Valley schon die autonom gesteuerten Autos unterwegs sind, besinnt man sich auf der Autorama noch auf die ursprünglichen Werte des Automobils. Es gibt nichts, was nicht schon einmal zu sehen war. Die Hot Rods der 60er Jahre, aufgeblasene Trucks und Vans in den 70er Jahren bis hin zu fahrenden Wasserbetten mit überbreiten 20 Zollfelgen, fahrenden Badewannen oder Ted Munster-Mobilen in den 80er Jahren.

Die Autorama erhält eine Kultur. Und die Kreativität der Künstler geht nicht aus. Musclecars mit Kompressor getriebenen V8 Motoren und Flake Lackierung, gechoppte Mercurys, die flach über dem Boden liegen oder Hot Rods aus alten 30er Jahre Ford´s. Es ist auch weiterhin immer wieder Neues zu sehen.